Hongkong

Nach unserem Aufenthalt in Thailand ging es von Bangkok aus mit einem Airasia Flug in die Millionenstadt Hongkong.

Die Stadt hat über 7 Millionen Einwohner und dementsprechend hatten wir uns auf das in asiatischen Großstädten herrschende chaotische Verkehrsgewusel eingestellt. Hongkong hat sich aber ab der ersten Minute von einer anderen Seite gezeigt. Die Einreise und das damit verbundene 90-tägige Visa on Arrival wird für deutsche Staatsangehörige zügig und ohne Probleme bei der Einreise erstellt. Der MTR Airport Train ist schnell mit der Octopus Card (Prepaid Karte für den öffentlichen Nahverkehr in Hongkong) bezahlt und die Fahrt im klimatisierten und sauberen Zug war sehr angenehm. Trotz der Menschenmassen auf den Straßen gibt es nur selten Gedrängel und der Verkehr auf den Straßen ist überschaubar, da sich nur Reiche ein Auto in Hongkong leisten können. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind perfekt ausgebaut und überall schnell zu erreichen und sollte mal keine U-Bahn oder Bus erreichbar sein, gibt es unzählige Taxis, die zu fairen Preisen mit Taximeter fahren.

Wir haben uns auf Anhieb in das perfekt organisierte Hongkong und seine einzigartige Skyline verliebt.

Was wir sonst noch während unseres 5-tägigen Aufenthalts in Hong Kong erlebt haben, steht in unserem kleinen Reisetagebuch...

30. Tag

Nach einem kompletten Reisetag erreichten wir Hongkong in den Abendstunden und fuhren dort mit dem MTR Airport Train in das zentral gelegene Galaxy Hotel. Die 25-minütige Fahrt mit dem Airport Train kostete 100 Hongkong $ (ca. 11 €), die wir mit der Octupus Card bezahlt haben.

Im nahegelegenen Wellcome Supermarkt haben wir uns noch unser Abendessen gekauft und danach ging es in unserem kleinen Hotelzimmer am Causeway Bay ins Bett.

31. Tag

Unser erster Stopp in Hongkong war die 10.000 Buddhas Monastry. Der Tempel liegt an einem Berg im Stadtteil Sha Tin. Das besondere an diesem Tempel ist der Weg der den Berg zu den Tempelgebäuden hinauf führt, da sich an beiden Seiten des Weges hunderte unterschiedliche goldene Mönchstatuen säumen. Im oberen Bereich der Tempelanlage sind auf zwei Ebenen Tempelgebäude verteilt in denen, die Gläubigen beten können. Es herrscht eine ruhige und entspannte Atmosphäre und die Luft ist gefüllt vom Duft der brennenden Räucherstäbchen. Das beeindruckendste Tempelgebäude ist an den Wänden mit tausenden kleinen Buddhastatuen gesäumt. Von der obersten Ebene des Tempels hatten wir dann auch noch einen schönen Panoramablick auf Sha Tin.

10.000 Buddhas Monastry

 

 10.000 Buddhas Monastry

In der Nähe der 10.000 Buddhas Monastry liegt ein großes Möbeleinkaufszentrum, in dem es auch einen IKEA gab, durch den wir einmal gelaufen sind um uns zum krönenden Abschluss einen Hotdog zu gönnen.

Als nächstes fuhren wir mit der MTR nach Mongkok, um auf den Ladies Market zu gehen. Der Ladies Market liegt in der Tung Choi Street und hier gibt es unzählig viele Stände, die alle billigen Chinaschrott verkaufen. Hier gibt es gefakte Designerwaren, Plastikspielzeug, Gürtel, Taschen, Kleidung, Souvenirs und Handyhüllen... also alles was man von einem Strassenmarkt in China erwartet... Leider für uns ohne besondere Highlights. Nicht weit entfernt vom Ladies Market ist die Sneaker Street, eine Straße in der sich ein Sneakergeschäft an das andere reiht. Wer Sneaker kaufen will, findet hier auf jeden Fall welche.

China Produkte auf dem Lady Market

 

Gucci, Lacoste, Prada... Hier gibt es jede Menge Fakeprodukte zu kaufen

 

Kleidergeschäft auf dem Ladies Market

Zum Abendessen sind wir in einer Mall Hotpot essen gegangen. In dem Restaurant in dem wir waren, wurde ein großer Topf gefüllt mit Gemüsebrühe auf die Herdplatte in der Mitte unseres Tisches gestellt und wir konnten hier unterschiedliche Gemüsesorten und Fleisch garen. Der Hotpot ähnelt somit ein wenig dem Fondue. Das Highlight bei unserem Hotpot essen war das leckere Wagyu-Rindfleisch, mit seinem sensationellen Geschmack.

Der Hotpot mit der Gemüsebrühe

 

Zartes Wagyu Rindfleisch

32. Tag

Kurz nach dem Aufstehen klarte der Himmel über Hongkong ein wenig auf und wir nutzten diese Chance, um schnell mit dem Taxi zum Victoria Peak, dem besten Aussichtspunkt in Hongkong, zu fahren. Normalerweise fahren die meisten Touristen mit der Standseilbahn zum Viktoria Peak hoch, da wir aber von langen Warteschlangen gehört hatten, ließen wir diesen Teil aus. Der Blick über die Stadt ist einfach einzigartig!

Viktoria Peak Tram

 

Blick vom Viktoria Peak

 

 Blick vom Viktoria Peak auf Central und im Hintergrund Victoria Habour und Tsim Sha Tsui

In Hongkong gibt es das längste außenliegende und überdachte Rolltreppensystem der Welt. Die Midlevel Escalator bestehen aus über 20 Rolltreppen mit einer Länge von 800 Metern mit denen wir 135 Höhenmeter vom Stadtteil Central über Soho nach Mid Level gefahren sind. Die Rolltreppen fahren bis 10:00 Uhr morgens nach unten, damit die Bewohner der oberen Stadtbezirke zu Arbeit gehen können und nach 10:00 Uhr fährt die Rolltreppe nach oben. Die Fahrt mit der Rolltreppe war zwar nicht wirklich spannend und aufregend, aber der Weg zu den Rolltreppen lohnt sich auf jeden Fall, da der umliegende Stadtbezirk Soho mit vielen netten Restaurants und kleinen Gemüsemärkten einen Besuch wert ist. Wir haben auf halben Weg im italienischen Restaurant Linguini Fini einen Stopp gemacht und leckere frisch gemachte Nudeln gegessen. Besonders interessant ist das Brunchangebot an Den Wochenenden in den umliegenden Restaurants, das bei den in Hongkong lebenden Expats sehr beliebt zu sein scheint.

Eine Rolltreppe des Mid-Level Escalators

 

 Zwei Touristen beim Rolltreppe fahren

Auf dem Rückweg von den Midlevel Escalators haben wir noch ein weiteres touristisches Hongkong Highlight mitgenommen... Eine Fahrt mit der Ding Ding Tram. Die Fahrt mit der Bahn kostet 2,3 HK$ (also ca. 25 € Cent) egal wie weit man fährt und gezahlt wird in einem kleinen Geldschacht beim Aussteigen. Eigentlich wollten wir nur zwei Stationen mit der Bahn fahren und gleich wieder aussteigen, aber die Bahn hat sich an der nächsten Haltestelle so sehr gefüllt, dass wir nicht mehr aus der Bahn kamen. Somit sind wir mehrere Stationen gefahren bis wir wieder aus der Bahn kamen.

Ding Ding Tram

 

Haltestelle der Ding Ding Tram

Den Abend wollten wir unbedingt in einer legendären Rooftopbar ausklingen lassen und so gingen wir zum IFC Shopping Center, welches eine BYO Rooftopbar hat. Aber was bitte ist BYO? BYO steht für Bring Your Own, was wiederum heißt, dass man zum IFC Rooftop seine eigenen Getränke und Speisen mitbringen kann. Dies wird von Einheimischen auch sehr stark genutzt und ist mit Sicherheit die günstigste Variante eine Rooftopbar zu besuchen. Da wir weder Getränke noch Essen mitgebracht hatten und der Ausblick noch nicht ganz das bot was wir gesucht hatten, nahmen wir eine MTR zur Wooloo Mooloo Skybar. Von der Wooloo Mooloo Skybar hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Hongkong und die allabendlich stattfindende Lasershow.

Gintonic in der Wooloo Mooloo Skybar mit Blick auf Hongkong Island

Lasershow auf Hongkong Island

 

 Hongkong Island Skyline

33. Tag

An diesem Tag stellten wir uns die Frage Lantau Island oder Lamma Island? Oder anders gesagt, wollen wir eine riesige Buddha Statue sehen oder doch lieber rosa Delfine beobachten?

Rosa Delfine? Ja, ihr habt richtig gehört! In der Umgebung rund um Lamma Island soll es rosa Delfine geben.

Da wir so fasziniert von der Vorstellung waren dort rosa Delfine zu sichten, fuhren wir nach Lamma Island. Leider stellte sich heraus, dass die Tour zu den rosa Delfinen nicht ab Lamma Island abfahren, sondern nur ab Victoria Habour an den Wochentagen Mittwoch, Freitag und Sonntag angeboten werden. Außerdem sind die Delfine anscheinend am besten im Norden von Lantau Island zu sehen. 😳

 Das Fischerdorf auf Lamma Island

Da sich somit unsere Pläne für Lamma Island geändert hatten, nutzten wir die Zeit um über die Fischerinsel zu spazieren und ein wenig Zeit am dortigen Strand zu verbringen. Die Insel ist ein krasses Kontrastprogramm zu Hongkong und seinen Wolkenkratzern und ein toller Rückzugsort für Einheimische aus dem Trubel der Großstadt. Ein weiterer Grund nach Lamma Island zu kommen sind die zahlreichen Fischrestaurants, die frisch gefangenen Fisch, Muscheln und Meeresfrüchte anbieten.

 Der Strand auf Lamma Island

 Das Fischangebot in den unzähligen Fischrestaurants

Da wir in der  Wooloo Mooloo Skybar vom Skybarvirus infiziert worden sind, suchten wir für diesen Abend eine etwas günstigere Skybar aus und fanden bei unserer Recherche die Sugar Skybar. Die Preise sind wesentlich günstiger als im Wooloo Mooloo, allerdings ist der Blick auch nicht ganz so gut... Aber mit Sicherheit auch nicht schlecht!

 In der Sugar Skybar

 Blick aus der Sugar Skybar

🔚🔚

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Nach unserem Aufenthalt in Thailand ging es von Bangkok aus mit einem Airasia Flug in die Millionenstadt Hongkong.

Die Stadt hat über 7 Millionen Einwohner und dementsprechend hatten wir uns auf das in asiatischen Großstädten herrschende chaotische Verkehrsgewusel eingestellt. Hongkong hat sich aber ab der ersten Minute von einer anderen Seite gezeigt. Die Einreise und das damit verbundene 90-tägige Visa on Arrival wird für deutsche Staatsangehörige zügig und ohne Probleme bei der Einreise erstellt. Der MTR Airport Train ist schnell mit der Octopus Card (Prepaid Karte für den öffentlichen Nahverkehr in Hongkong) bezahlt und die Fahrt im klimatisierten und sauberen Zug war sehr angenehm. Trotz der Menschenmassen auf den Straßen gibt es nur selten Gedrängel und der Verkehr auf den Straßen ist überschaubar, da sich nur Reiche ein Auto in Hongkong leisten können. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind perfekt ausgebaut und überall schnell zu erreichen und sollte mal keine U-Bahn oder Bus erreichbar sein, gibt es unzählige Taxis, die zu fairen Preisen mit Taximeter fahren.

Wir haben uns auf Anhieb in das perfekt organisierte Hongkong und seine einzigartige Skyline verliebt.

Was wir sonst noch während unseres 5-tägigen Aufenthalts in Hong Kong erlebt haben, steht in unserem kleinen Reisetagebuch...

30. Tag

Nach einem kompletten Reisetag erreichten wir Hongkong in den Abendstunden und fuhren dort mit dem MTR Airport Train in das zentral gelegene Galaxy Hotel. Die 25-minütige Fahrt mit dem Airport Train kostete 100 Hongkong $ (ca. 11 €), die wir mit der Octupus Card bezahlt haben.

Im nahegelegenen Wellcome Supermarkt haben wir uns noch unser Abendessen gekauft und danach ging es in unserem kleinen Hotelzimmer am Causeway Bay ins Bett.

31. Tag

Unser erster Stopp in Hongkong war die 10.000 Buddhas Monastry. Der Tempel liegt an einem Berg im Stadtteil Sha Tin. Das besondere an diesem Tempel ist der Weg der den Berg zu den Tempelgebäuden hinauf führt, da sich an beiden Seiten des Weges hunderte unterschiedliche goldene Mönchstatuen säumen. Im oberen Bereich der Tempelanlage sind auf zwei Ebenen Tempelgebäude verteilt in denen, die Gläubigen beten können. Es herrscht eine ruhige und entspannte Atmosphäre und die Luft ist gefüllt vom Duft der brennenden Räucherstäbchen. Das beeindruckendste Tempelgebäude ist an den Wänden mit tausenden kleinen Buddhastatuen gesäumt. Von der obersten Ebene des Tempels hatten wir dann auch noch einen schönen Panoramablick auf Sha Tin.

10.000 Buddhas Monastry

 

 10.000 Buddhas Monastry

In der Nähe der 10.000 Buddhas Monastry liegt ein großes Möbeleinkaufszentrum, in dem es auch einen IKEA gab, durch den wir einmal gelaufen sind um uns zum krönenden Abschluss einen Hotdog zu gönnen.

Als nächstes fuhren wir mit der MTR nach Mongkok, um auf den Ladies Market zu gehen. Der Ladies Market liegt in der Tung Choi Street und hier gibt es unzählig viele Stände, die alle billigen Chinaschrott verkaufen. Hier gibt es gefakte Designerwaren, Plastikspielzeug, Gürtel, Taschen, Kleidung, Souvenirs und Handyhüllen... also alles was man von einem Strassenmarkt in China erwartet... Leider für uns ohne besondere Highlights. Nicht weit entfernt vom Ladies Market ist die Sneaker Street, eine Straße in der sich ein Sneakergeschäft an das andere reiht. Wer Sneaker kaufen will, findet hier auf jeden Fall welche.

China Produkte auf dem Lady Market

 

Gucci, Lacoste, Prada... Hier gibt es jede Menge Fakeprodukte zu kaufen

 

Kleidergeschäft auf dem Ladies Market

Zum Abendessen sind wir in einer Mall Hotpot essen gegangen. In dem Restaurant in dem wir waren, wurde ein großer Topf gefüllt mit Gemüsebrühe auf die Herdplatte in der Mitte unseres Tisches gestellt und wir konnten hier unterschiedliche Gemüsesorten und Fleisch garen. Der Hotpot ähnelt somit ein wenig dem Fondue. Das Highlight bei unserem Hotpot essen war das leckere Wagyu-Rindfleisch, mit seinem sensationellen Geschmack.

Der Hotpot mit der Gemüsebrühe

 

Zartes Wagyu Rindfleisch

32. Tag

Kurz nach dem Aufstehen klarte der Himmel über Hongkong ein wenig auf und wir nutzten diese Chance, um schnell mit dem Taxi zum Victoria Peak, dem besten Aussichtspunkt in Hongkong, zu fahren. Normalerweise fahren die meisten Touristen mit der Standseilbahn zum Viktoria Peak hoch, da wir aber von langen Warteschlangen gehört hatten, ließen wir diesen Teil aus. Der Blick über die Stadt ist einfach einzigartig!

Viktoria Peak Tram

 

Blick vom Viktoria Peak

 

 Blick vom Viktoria Peak auf Central und im Hintergrund Victoria Habour und Tsim Sha Tsui

In Hongkong gibt es das längste außenliegende und überdachte Rolltreppensystem der Welt. Die Midlevel Escalator bestehen aus über 20 Rolltreppen mit einer Länge von 800 Metern mit denen wir 135 Höhenmeter vom Stadtteil Central über Soho nach Mid Level gefahren sind. Die Rolltreppen fahren bis 10:00 Uhr morgens nach unten, damit die Bewohner der oberen Stadtbezirke zu Arbeit gehen können und nach 10:00 Uhr fährt die Rolltreppe nach oben. Die Fahrt mit der Rolltreppe war zwar nicht wirklich spannend und aufregend, aber der Weg zu den Rolltreppen lohnt sich auf jeden Fall, da der umliegende Stadtbezirk Soho mit vielen netten Restaurants und kleinen Gemüsemärkten einen Besuch wert ist. Wir haben auf halben Weg im italienischen Restaurant Linguini Fini einen Stopp gemacht und leckere frisch gemachte Nudeln gegessen. Besonders interessant ist das Brunchangebot an Den Wochenenden in den umliegenden Restaurants, das bei den in Hongkong lebenden Expats sehr beliebt zu sein scheint.

Eine Rolltreppe des Mid-Level Escalators

 

 Zwei Touristen beim Rolltreppe fahren

Auf dem Rückweg von den Midlevel Escalators haben wir noch ein weiteres touristisches Hongkong Highlight mitgenommen... Eine Fahrt mit der Ding Ding Tram. Die Fahrt mit der Bahn kostet 2,3 HK$ (also ca. 25 € Cent) egal wie weit man fährt und gezahlt wird in einem kleinen Geldschacht beim Aussteigen. Eigentlich wollten wir nur zwei Stationen mit der Bahn fahren und gleich wieder aussteigen, aber die Bahn hat sich an der nächsten Haltestelle so sehr gefüllt, dass wir nicht mehr aus der Bahn kamen. Somit sind wir mehrere Stationen gefahren bis wir wieder aus der Bahn kamen.

Ding Ding Tram

 

Haltestelle der Ding Ding Tram

Den Abend wollten wir unbedingt in einer legendären Rooftopbar ausklingen lassen und so gingen wir zum IFC Shopping Center, welches eine BYO Rooftopbar hat. Aber was bitte ist BYO? BYO steht für Bring Your Own, was wiederum heißt, dass man zum IFC Rooftop seine eigenen Getränke und Speisen mitbringen kann. Dies wird von Einheimischen auch sehr stark genutzt und ist mit Sicherheit die günstigste Variante eine Rooftopbar zu besuchen. Da wir weder Getränke noch Essen mitgebracht hatten und der Ausblick noch nicht ganz das bot was wir gesucht hatten, nahmen wir eine MTR zur Wooloo Mooloo Skybar. Von der Wooloo Mooloo Skybar hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Hongkong und die allabendlich stattfindende Lasershow.

Gintonic in der Wooloo Mooloo Skybar mit Blick auf Hongkong Island

Lasershow auf Hongkong Island

 

 Hongkong Island Skyline

33. Tag

An diesem Tag stellten wir uns die Frage Lantau Island oder Lamma Island? Oder anders gesagt, wollen wir eine riesige Buddha Statue sehen oder doch lieber rosa Delfine beobachten?

Rosa Delfine? Ja, ihr habt richtig gehört! In der Umgebung rund um Lamma Island soll es rosa Delfine geben.

Da wir so fasziniert von der Vorstellung waren dort rosa Delfine zu sichten, fuhren wir nach Lamma Island. Leider stellte sich heraus, dass die Tour zu den rosa Delfinen nicht ab Lamma Island abfahren, sondern nur ab Victoria Habour an den Wochentagen Mittwoch, Freitag und Sonntag angeboten werden. Außerdem sind die Delfine anscheinend am besten im Norden von Lantau Island zu sehen. 😳

 Das Fischerdorf auf Lamma Island

Da sich somit unsere Pläne für Lamma Island geändert hatten, nutzten wir die Zeit um über die Fischerinsel zu spazieren und ein wenig Zeit am dortigen Strand zu verbringen. Die Insel ist ein krasses Kontrastprogramm zu Hongkong und seinen Wolkenkratzern und ein toller Rückzugsort für Einheimische aus dem Trubel der Großstadt. Ein weiterer Grund nach Lamma Island zu kommen sind die zahlreichen Fischrestaurants, die frisch gefangenen Fisch, Muscheln und Meeresfrüchte anbieten.

 Der Strand auf Lamma Island

 Das Fischangebot in den unzähligen Fischrestaurants

Da wir in der  Wooloo Mooloo Skybar vom Skybarvirus infiziert worden sind, suchten wir für diesen Abend eine etwas günstigere Skybar aus und fanden bei unserer Recherche die Sugar Skybar. Die Preise sind wesentlich günstiger als im Wooloo Mooloo, allerdings ist der Blick auch nicht ganz so gut... Aber mit Sicherheit auch nicht schlecht!

 In der Sugar Skybar

 Blick aus der Sugar Skybar

🔚🔚

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Hongkong

Nach unserem Aufenthalt in Thailand ging es von Bangkok aus mit einem Airasia Flug in die Millionenstadt Hongkong.

Die Stadt hat über 7 Millionen Einwohner und dementsprechend hatten wir uns auf das in asiatischen Großstädten herrschende chaotische Verkehrsgewusel eingestellt. Hongkong hat sich aber ab der ersten Minute von einer anderen Seite gezeigt. Die Einreise und das damit verbundene 90-tägige Visa on Arrival wird für deutsche Staatsangehörige zügig und ohne Probleme bei der Einreise erstellt. Der MTR Airport Train ist schnell mit der Octopus Card (Prepaid Karte für den öffentlichen Nahverkehr in Hongkong) bezahlt und die Fahrt im klimatisierten und sauberen Zug war sehr angenehm. Trotz der Menschenmassen auf den Straßen gibt es nur selten Gedrängel und der Verkehr auf den Straßen ist überschaubar, da sich nur Reiche ein Auto in Hongkong leisten können. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind perfekt ausgebaut und überall schnell zu erreichen und sollte mal keine U-Bahn oder Bus erreichbar sein, gibt es unzählige Taxis, die zu fairen Preisen mit Taximeter fahren.

Wir haben uns auf Anhieb in das perfekt organisierte Hongkong und seine einzigartige Skyline verliebt.

Was wir sonst noch während unseres 5-tägigen Aufenthalts in Hong Kong erlebt haben, steht in unserem kleinen Reisetagebuch...

30. Tag

Nach einem kompletten Reisetag erreichten wir Hongkong in den Abendstunden und fuhren dort mit dem MTR Airport Train in das zentral gelegene Galaxy Hotel. Die 25-minütige Fahrt mit dem Airport Train kostete 100 Hongkong $ (ca. 11 €), die wir mit der Octupus Card bezahlt haben.
Im nahegelegenen Wellcome Supermarkt haben wir uns noch unser Abendessen gekauft und danach ging es in unserem kleinen Hotelzimmer am Causeway Bay ins Bett.

31. Tag

Unser erster Stopp in Hongkong war die 10.000 Buddhas Monastry. Der Tempel liegt an einem Berg im Stadtteil Sha Tin. Das besondere an diesem Tempel ist der Weg der den Berg zu den Tempelgebäuden hinauf führt, da sich an beiden Seiten des Weges hunderte unterschiedliche goldene Mönchstatuen säumen. Im oberen Bereich der Tempelanlage sind auf zwei Ebenen Tempelgebäude verteilt in denen, die Gläubigen beten können. Es herrscht eine ruhige und entspannte Atmosphäre und die Luft ist gefüllt vom Duft der brennenden Räucherstäbchen. Das beeindruckendste Tempelgebäude ist an den Wänden mit tausenden kleinen Buddhastatuen gesäumt. Von der obersten Ebene des Tempels hatten wir dann auch noch einen schönen Panoramablick auf Sha Tin.

Shopping und Ladies Market

In der Nähe der 10.000 Buddhas Monastry liegt ein großes Möbeleinkaufszentrum, in dem es auch einen IKEA gab, durch den wir einmal gelaufen sind um uns zum krönenden Abschluss einen Hotdog zu gönnen.Als nächstes fuhren wir mit der MTR nach Mongkok, um auf den Ladies Market zu gehen. Der Ladies Market liegt in der Tung Choi Street und hier gibt es unzählig viele Stände, die alle billigen Chinaschrott verkaufen. Hier gibt es gefakte Designerwaren, Plastikspielzeug, Gürtel, Taschen, Kleidung, Souvenirs und Handyhüllen... also alles was man von einem Strassenmarkt in China erwartet... Leider für uns ohne besondere Highlights. Nicht weit entfernt vom Ladies Market ist die Sneaker Street, eine Straße in der sich ein Sneakergeschäft an das andere reiht. Wer Sneaker kaufen will, findet hier auf jeden Fall welche.

Hot Pot

Zum Abendessen sind wir in einer Mall Hotpot essen gegangen. In dem Restaurant in dem wir waren, wurde ein großer Topf gefüllt mit Gemüsebrühe auf die Herdplatte in der Mitte unseres Tisches gestellt und wir konnten hier unterschiedliche Gemüsesorten und Fleisch garen. Der Hotpot ähnelt somit ein wenig dem Fondue. Das Highlight bei unserem Hotpot essen war das leckere Wagyu-Rindfleisch, mit seinem sensationellen Geschmack.

Victoria Peak

32. Tag

Kurz nach dem Aufstehen klarte der Himmel über Hongkong ein wenig auf und wir nutzten diese Chance, um schnell mit dem Taxi zum Victoria Peak, dem besten Aussichtspunkt in Hongkong, zu fahren. Normalerweise fahren die meisten Touristen mit der Standseilbahn zum Viktoria Peak hoch, da wir aber von langen Warteschlangen gehört hatten, ließen wir diesen Teil aus. Der Blick über die Stadt ist einfach einzigartig!

Midlevel Escalator

In Hongkong gibt es das längste außenliegende und überdachte Rolltreppensystem der Welt. Die Midlevel Escalator bestehen aus über 20 Rolltreppen mit einer Länge von 800 Metern mit denen wir 135 Höhenmeter vom Stadtteil Central über Soho nach Mid Level gefahren sind. Die Rolltreppen fahren bis 10:00 Uhr morgens nach unten, damit die Bewohner der oberen Stadtbezirke zu Arbeit gehen können und nach 10:00 Uhr fährt die Rolltreppe nach oben. Die Fahrt mit der Rolltreppe war zwar nicht wirklich spannend und aufregend, aber der Weg zu den Rolltreppen lohnt sich auf jeden Fall, da der umliegende Stadtbezirk Soho mit vielen netten Restaurants und kleinen Gemüsemärkten einen Besuch wert ist. Wir haben auf halben Weg im italienischen Restaurant Linguini Fini einen Stopp gemacht und leckere frisch gemachte Nudeln gegessen. Besonders interessant ist das Brunchangebot an Den Wochenenden in den umliegenden Restaurants, das bei den in Hongkong lebenden Expats sehr beliebt zu sein scheint.

Ding Ding Tram

Auf dem Rückweg von den Midlevel Escalators haben wir noch ein weiteres touristisches Hongkong Highlight mitgenommen... Eine Fahrt mit der Ding Ding Tram. Die Fahrt mit der Bahn kostet 2,3 HK$ (also ca. 25 € Cent) egal wie weit man fährt und gezahlt wird in einem kleinen Geldschacht beim Aussteigen. Eigentlich wollten wir nur zwei Stationen mit der Bahn fahren und gleich wieder aussteigen, aber die Bahn hat sich an der nächsten Haltestelle so sehr gefüllt, dass wir nicht mehr aus der Bahn kamen. Somit sind wir mehrere Stationen gefahren bis wir wieder aus der Bahn kamen.

Skybar und Skyline Hongkong

Den Abend wollten wir unbedingt in einer legendären Rooftopbar ausklingen lassen und so gingen wir zum IFC Shopping Center, welches eine BYO Rooftopbar hat. Aber was bitte ist BYO? BYO steht für Bring Your Own, was wiederum heißt, dass man zum IFC Rooftop seine eigenen Getränke und Speisen mitbringen kann. Dies wird von Einheimischen auch sehr stark genutzt und ist mit Sicherheit die günstigste Variante eine Rooftopbar zu besuchen. Da wir weder Getränke noch Essen mitgebracht hatten und der Ausblick noch nicht ganz das bot was wir gesucht hatten, nahmen wir eine MTR zur Wooloo Mooloo Skybar. Von der Wooloo Mooloo Skybar hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Hongkong und die allabendlich stattfindende Lasershow.

Skyline Hongkong

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